Warum Hot Yoga?

Durch die Temperatur von ca. 40° Celsius im Hot Room werden Deine Muskeln und Gelenke bereits vor der ersten Übung erwärmt. Dadurch kannst Du schonend und sicher Deine Übungen durchführen, denn Miktrotraumata in den Muskelfasern werden verhindert. Die Wärme fördert das Schwitzen, dadurch scheidet Dein Körper Giftstoffe aus. Die Haut wird gereinigt und fühlt sich zart und glatt an.

 

Wie lang dauert eine Hot-Yoga-Klasse?

Eine Einheit dauert 90 Minuten. Wir empfehlen Dir, Dich bereits ein paar Minuten vor Unterrichtsbeginn im Hot Room zu akklimatisieren. Der Unterricht beginnt und endet pünktlich. Bitte hab Verständnis, dass wir nach Beginn der Stunde niemanden mehr hereinlassen können. Be a Yogi – be on time!

 

Ist Hot Yoga überhaupt das Richtige für mich? Ich bin nicht besonders sportlich und habe noch nie Yoga gemacht!

Willkommen! Viele Menschen glauben, sie müssten besonders beweglich sein, um Yoga zu praktizieren. Aber: Yoga macht beweglich! Sanfte Dehnungsübungen helfen Deinem Körper, mehr Flexibilität zu erlangen. Die Wärme unterstützt die Muskulatur und beugt Verletzungen vor. Auch Balance und Kraft werden gesteigert. Wichtig ist, dass Du geduldig mit Dir und Deinem Körper bist. Du wirst sehr bald erste Erfolgserlebnisse haben, manchmal aber auch schwächere Tage erleben. Das ist ganz normal. Insgesamt wirst Du staunen, wozu Dein Körper fähig ist – und Dich bald viel besser fühlen.

 

Ist Hot Yoga auch etwas für Männer?

Wenn man bedenkt, dass Yoga seinen Ursprung in Indien hat und dort zunächst nur den Männern vorbehalten war, ist in der westlichen Welt Yoga zunächst nur bei Frauen populär geworden. Viele Männer schwören dem Yoga ab, weil sie sich darunter nur im Schneidersitz sitzende Frauen vorstellen, die OM singen und bei Räucherstäbchen meditieren. Yoga ist aber viel mehr als das. Es ist kein Sport, es ist viel mehr und gibt Dir mehr.
Speziell Hot Yoga ist für Menschen in jedem Stadium körperlicher Fitness geeignet. Die Übungen werden in verschiedenen Stufen ausgeführt: Anfänger üben die einfache Variante und steigern die Durchführung von Mal zu Mal. Da der Fokus auf richtiger Dehnung und Balance liegt, ist Hot Yoga ein wunderbarer Ausgleich für jede Art von Kraft- und Ausdauersport und bringt Dir Balance, Flexibilität und Stärke, vor allem aber auch einen klaren Kopf.

 

Ich möchte Hot Yoga ausprobieren. Wie fange ich an?

Trinke über den Tag verteilt richtig viel Wasser. Das ist die perfekte Basis für deinen Kreislauf. Wenn Du vor dem Hot Yoga gut hydriert bist, hat der Schwindel (fast) keine Chance. Wie vor dem Sport sind schwere Mahlzeiten vorher nicht dienlich. Sei möglichst 30 Minuten vor Beginn des Unterrichts da. Du füllst zuerst ein Formular aus und teilst uns bitte mit, ob Du chronische oder aktuelle Schmerzen oder Erkrankungen hast, damit wir Dich in der Ausführung beraten und Dir gegebenfalls Alternativen aufzeigen können. Wenn Du Dir sehr unsicher bist, ob HOT YOGA zu deiner körperlichen Situation passt, frage bitte Deinen Arzt vorher um Rat. Du kannst vor dem Kurs in der OM-Lounge verweilen, dich in Ruhe umziehen und ca. 15-20 min. vorher die wohltuende Wärme im Hot Room auf dich wirken lassen und Dich akklimatisieren. Komme nach einem vielleicht stressigen Tag hier zur Ruhe und starte losgelöst und aufgewärmt mit deiner Yogapraxis.

 

Kann ich mit Hot Yoga abnehmen?

Ja, denn bei einer Hot-Yoga-Klasse verbrauchst Du 500 – 700 Kilokalorien. Doch das ist noch nicht alles: Die Übungen aktivieren Deinen Stoffwechsel und regulieren Deine Verdauung. Dadurch verschwindet Dein Heißhunger. Du baust Muskeln auf, die Deinen Grundumsatz erhöhen. Das bringt vorübergehend ein paar Gramm mehr auf der Waage, da Muskeln ja bekanntlich schwerer sind als Fett. Eine Hot-Yoga-Klasse macht so richtig Lust auf gesunde Ernährung. Tipp: In unserer Om-Bar findest Du leichte basische und leckere vegane Gerichte und Superfoods, die satt und glücklich machen.

 

Ist Hot Yoga auch etwas für mich in der Schwangerschaft?

Bist Du schwanger, teile uns das bitte dringend mit. Als erfahrene Hot Yogini kannst Du nach Rücksprache bei uns auch die Schwangeren-Serie praktizieren. Wenn Du schwanger bist und Hot Yoga noch nie regelmäßig gemacht hast, freuen wir uns nach Deiner Schwangerschaft auf Dich, um Deinen Körper wieder in Form zu bringen. Wenn Du Dir sehr unsicher bist, ob HOT YOGA zu Deiner körperlichen Situation passt, frage bitte Deinen Arzt vorher um Rat. Mache lieber in dieser Zeit andere Yogastile, die wir bei uns bieten. Petra Fritzmann bietet auch spezielle Kurse für Schwangere, Mamas und Babys. Sprich uns an oder schreib uns eine Email.

 

Was soll ich mitbringen?

Bring deine Yogamatte mit, falls Du eine hast (die dicken Isomatten eignen sich weniger für das Hot Yoga, weil Du auf dieser schwerer die Balance halten kannst). Ein großes Handtuch oder ein Yoga Towel sind von Vorteil auf der Matte, Du hast ja vor, richtig viel zu schwitzen und zu entgiften. Ein weiteres großes Handtuch brauchst Du für die Dusche danach und Deine Duschutensilien. Eine große Flasche stilles Wasser wirst Du während des Kurses trinken. Wir verleihen Handtücher und Yogamatten für je €2,-, falls Du noch keine eigene besitzt oder sie vergessen hast. In unserem Shop kannst Du Yogamatten, Yogabekleidung, basische Kosmetik und Getränke kaufen.

 

Was ziehe ich am Besten an?

Yoga wird barfuß praktiziert. Gut sitzende Sport-/Yogakleidung ist wirklich von Vorteil. Speziell beim HOT Yoga ist weniger oft mehr. Männer tragen meistens kurze Sporthosen, die nicht einschneiden, bei den unterschiedlichen Positionen. Ob mit T-Shirt, Funktionshirt oder oberkörperfrei ist Deine Entscheidung –  wie Du Dich am wohlsten fühlst. Frauen tragen im Studio gerne Leggings, Capri oder Hot Pants und ein Sport-Top oder einen Sport-Bra. Jeder so, wie er sich am wohlsten fühlt und wie es zu ihm oder ihr passt.
Achte bitte darauf, dass die Kleidung wirklich gut sitzt und alle wichtigsten Körperteile bedeckt bleiben in den unterschiedlichen Positionen. Weiße Kleidung zum Beispiel entpuppt sich oft als durchsichtig, wenn sie nass wird. Dicke Baumwolle liegt nass und schwer am Körper an, ebenso empfinden viele den beim klassischen Yoga oft geliebten „Schlabberlook“ als lästig. Bei den anderen Yogastilen kannst Du Deine übliche Yogakleidung tragen.

 

Was kann ich vor der Hot-Yoga-Klasse essen?

Die letzte größere Mahlzeit solltest Du spätestens zwei Stunden vor der Hot-Yoga-Klasse zu Dir nehmen, Säfte und Obst bis zu einer Stunde vorher. Mit der Zeit bekommst Du ein Gefühl für deinen Energiebedarf.

 

Wieviel soll ich trinken?

Dein durchschnittlicher Flüssigkeitsbedarf pro Tag liegt je nach Körpergewicht bei 2 – 3 Liter Wasser. Achte darauf, über den Tag verteilt genügend zu trinken, am besten Wasser oder Tee. Hot Yoga reinigt Deine Organe. Daher ist es wichtig, dass Du genug Flüssigkeit in Deinem Körper hast, damit Dein Stoffwechsel in Gang kommt und die Ausscheidungsorgane (Nieren, Darm, Haut) richtig arbeiten können. Wenn Du einen erhöhten Trinkbedarf im Hot Room hast, kann es passieren, dass Du beim Entgiften auch wichtige Mineralien aus Deinem Körper ausschwemmst. Dann solltest Du danach einen leckeren Kokossaft oder Smoothie an der OM-Bar trinken, um deinen Elektrolytspeicher wieder aufzufüllen. Magnesium oder Basensalz nach dem Hot Yoga ist auch wärmstens zu empfehlen, damit die Muskulatur genährt wird.

 

Alle anderen kommen bei den Übungen mit – außer mir. Das verunsichert mich. Bin ich hier falsch?

Es ist ganz normal, dass Du am Anfang nicht gleich mitkommst. Laufen hast Du als Kleinkind auch nicht an einem Tag gelernt. Wichtiger ist, dass Du die Übungen exakt ausführst und darauf achtest, was Dein Yogalehrer sagt. Bleib ruhig. Bleib bei Dir. Atme. Probier es immer wieder, lass Dich nicht entmutigen. Bald wirst Du die Übungen kennen – es sind ja immer die selben in einer bestimmten Reihenfolge. Du wirst schneller Fortschritte machen, als Du denkst.

 

Manchmal wird mir beim Yoga schwindlig. Woher kommt das?

Ungewohnte Bewegungen und die Wärme sind neue Herausforderungen für Deinen Körper. Mit Schwindelgefühlen, manchmal auch mit leichten Kopfschmerzen signalisiert er Dir, dass er sich noch nicht an diese Herausforderungen angepasst hat. Deshalb ist es nötig, dass du Dir Pausen gönnst und immer wieder Wasser trinkst. Beim Yoga ist auch die Atmung sehr wichtig. Achte darauf, tief durch die Nase ein- und auszuatmen. Überfordere dich nicht. Hot Yoga ist kein Wettkampf! Es ist in Ordnung, wenn Du anfangs nicht alle 26 Positionen in 2 Sets ausführst, sondern einige aussetzt. Jede Stunde ist anders, und sehr bald wird sich Dein Körper an die Raumtemperatur und die Bewegungen gewöhnt haben. Eine gesunde Routine zeigt Dir sehr schnell körperliche Erfolge in Balance, Flexibilität und Kraft.

 

Wie oft soll ich Hot Yoga machen?

So oft, wie es Dir möglich ist – das ist bei jedem anders. Viele kommen täglich zum Training. Gerade am Anfang ist das sehr nützlich, denn dann lernst Du die Übungen schneller kennen, und dein Körper gewöhnt sich an die Raumtemperatur. Dafür gibt es ja auch unsere Startercard. 3- bis 4-mal pro Woche Training ist toll, aber auch einmal ist okay. Was zählt, sind Deine Bedürfnisse. Du wirst merken, dass Du gerne zum Training kommst, dass Du Dich nicht extra dazu aufraffen musst. Gönn Dir das neue Körpergefühl und die Entspannung, die Dir Hot Yoga bieten. Hot-Yoga-Zeit ist Deine Zeit. Nimm sie Dir – es lohnt sich! Effektiver kannst Du kaum etwas für Dein Wohlbefinden tun.

 

Kann ich auch zum Hot Yoga gehen, wenn ich verletzt bin?

Wenn Du verletzt bist oder eine OP hinter Dir hast, konsultiere in jedem Fall Deinen Arzt. Sprich mit Deinem Yogalehrer über Deine Einschränkungen, dann kann er Dir sagen, welche Übungen Du machen kannst – es werden die meisten sein – und Dir gegebenenfalls Abwandlungen zeigen. Bitte verzichte auf Hot Yoga, wenn du erkältet bist oder Grippe hast, damit Du andere nicht ansteckst. Außerdem würdest Du Dein geschwächtes Immunsystem und Deinen Kreislauf überfordern.

 

Ist Hot Yoga spirituell?

Hot Yoga wurde speziell für Menschen der westlichen Welt entwickelt. Der Fokus liegt auf einem sanften, aber fordernden Körpertraining, das zu größerer Flexibilität, Balance, Koordination und Kraft führt. Du sprichst während den 90 Minuten fast kein Wort, bist fokussiert, beobachtest Deinen Körper und die Atmung. Mit der Zeit lernst Du beides zusammen fließen zu lassen, dann ist das Körperarbeit und Meditation in einem. Klassische Meditation und das Singen von Mantras sind nicht Inhalt von Hot Yoga. Yoga hat viele Richtungen und Schwerpunkte, die mehr oder weniger eng mit philosophischen und spirituellen Aspekten verbunden sind. Diese sollte man Menschen jedoch nicht aufzwingen. Wer sich auf die Suche machen möchte, wird seinen Weg finden. Zum Beispiel in unseren Workshops und weiteren Yogaangeboten. Für alle anderen ist Hot Yoga ein anspruchsvolles Körpertraining, das zu umfassender Entspannung und Wohlbefinden führt.